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John Lewis

John Lewis

John Lewis, 1920 in La Grange, Illinois geboren, ging 1945 als Arrangeur und Komponist nach New York zu DIZZY GILLESPIE, später arbeitete er bei ILLINOIS JACQUET, LESTER YOUNG, CHARLIE PARKER und MILES DAVIS.      

1949 setzte er seine Studien an der Manhattan School of Music fort und unterrichtete dort während einiger Zeit Klavier und Musiktheorie. 1951 rief er das MODERN JAZZ QUARTET (MJQ) ins Leben, das bis 1974 in beinahe unveränderter Besetzung bestehen blieb. 1954 war Lewis mit ELLA FITZGERALD auf Tournee, 1958-64 leitete er das Monterey Jazz Festival und 1959 schrieb er die Musik zu dem Film "Odds Against Tomorrow". Seine bekanntesten Kompositionen sind "Afternoon In Paris", "Delauney's Dilemma" und "Two Bass Hit".

Lewis hat Anregungen für die Musik des Quartets in der kontrapunktischen Kunst Johann Sebastian Bachs gefunden. Im Laufe der Jahre gewann die swingende Jazzintensität in der Musik des Quartets jedoch immer mehr die Oberhand über die Elemente der Bachschen Musik, geblieben ist ein Zug zur romantischen Salonmusik.

Nach dem letztjährigen Riesenerfolg als "Leader in time" der Swiss Jazz School Big Band können die Berner Jazzfans John dieses Jahr in einer aussergewöhnlichen musikalischen Partnerschaft mit Hank Jones geniessen.

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