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DOUBLE FEATURE WEEK:

Bettye LaVette, voc
Bettye LaVette, voc

BETTYE LAVETTE

Bettye LaVette, voc
Alan Hill, keyb & g & voc
Brett Lucas, g & voc
James Simonson, b & voc
Daryll Pierce, dr & voc

Konzerte:
Dienstag, 24. März 2015, 22:00 Uhr
Mittwoch, 25. März 2015, 19:30 Uhr
Donnerstag, 26. März 2015, 22:00 Uhr
Freitag, 27. März 2015, 19:30 Uhr
Samstag, 28. März 2015, 22:00 Uhr

Tiefgründiger Soul, Blues und R&B mit der sensationellen Sängerin aus Detroit. Ein wahrlich einzigartiges Erlebnis! Exklusiv in der Schweiz!


Corey Harris, g & voc
Corey Harris, g & voc

COREY HARRIS

Corey Harris, g & voc

Konzerte:
Dienstag, 24. März 2015, 19:30 Uhr
Mittwoch, 25. März 2015, 22:00 Uhr
Donnerstag, 26. März 2015, 19:30 Uhr
Freitag, 27. März 2015, 22:00 Uhr
Samstag, 28. März 2015, 19:30 Uhr

One-man Blues und Rasta-Blues mit dem ausdrucksstarken Sänger und Gitarristen aus Colorado! Exklusiv in der Schweiz!


BETTYE LAVETTE

Bettye LaVette ist eine der tiefgründigsten Soul-Sängerinnen unserer Zeit, ein echtes «Kind des Blues». Bettye nahm ihre erste Platte mit 16 Jahren auf. Diese Platte, «My Man - He’s A Lovin’ Man», wurde zu einem grossen Soul-Hit. Schon bald fand sich Bettye auf Tour mit dem «Godfather of Soul», James Brown, wieder. Während der 60er und 70er Jahre nahm Bettye für verschiedenste Plattenfirmen auf. Während dieser Periode hatte sie viele Live-Auftritte in Nachtclubs in ganz Amerika, wo sie mit vielen der ganz grossen Soul-Stars die Bühne teilte. Betty spielte in fast allen bekannten Orten, inklusive dem berühmten Apollo in Manhattan. Als nächstes nahm sie das Album «Child of the ‘70s» auf, welches aber durch diverse Komplikationen nicht veröffentlicht wurde. Nach dieser Enttäuschung stellte sie Bettye aber bereits einer neuen Herausforderung - eine Hauptrolle mit Cab Calloway in dem Broadway-Musical «Bubbling Brown Sugar». Das Musical wurde mit hervorragenden Kritiken überhäuft und Bettye blieb während sechs Jahren bei dieser Produktion. Während dieser Zeit war ihre Plattenkarriere auf Eis gelegt, doch 1979 - während des Discofiebers - nahm sie den Song «Doin’ The Best That I Can» auf, der zu Bettyes völliger Überraschung zu einem grossen Hit wurde und in Discos aller Welt gespielt wurde - und noch heute gespielt wird. Als Diana Ross 1982 Motown Records verliess, wurde Bettye ein Plattenvertrag angeboten. Das daraus resultierende Album «Tell Me A Lie» wurde von Steve Buckingham produziert. Bettye tourte häufig durch Europa, wo Soul-Stars vergöttert wurden. Bettye freute sich enorm, als 2000 die Master-Bänder Ihres verschollenen Albums «Child of the ‘70’s» wieder auftauchten und 2000 neu produziert als «Souvenirs» von der Französischen Plattenfirma «Arts & Soul» herausgebracht wurden. Darauf enthalten war der Klassiker «Your Turn to Cry», der ein häufig verlangter Song ihres Liverepertoires ist und als ein Favorit ihrer vielen Fans gilt. 2006 erhielt Bettye den wohlverdienten “Pioneer Award” der Rhythm and Blues Foundation und 2008 wurde sie mit dem BMA (Blues Music Award“ als „Best Contemporary Female Blues Singer“ ausgezeichnet. Europäische Kritiker vergleichen Bettye häufig mit Tina Turner und Aretha Franklin, aber Bettye hat ihren völlig eigenen Sound. Ihre Stimme beinhaltet hat das ganze Spektrum von sanft bis wild, und doch bleibt sie immer die einzigartige «Bettye Lavette». Auf der Bühne arbeitet sie so hart und wild wie Tina, als sie noch mit Ike zusammen auftrat. Heutzutage kann sich Bettye vor Konzertangeboten retten. Verpassen Sie also diese rare Gelegenheit nicht, Bettye live zu Erleben!


COREY HARRIS

Corey Harris wurde in Denver, Colorado geboren und ist ein ausgezeichneter, kraftvoller Sänger, Gitarrist, Songwriter und Bandleader, der sich eine eigene Nische in der Bluesmusik geschaffen hat. Er begann seine Karriere als Strassensänger in New Orleans, reiste in seinen frühen 20ern durch die Südstaaten der USA und lebte ein Jahr lang im westafrikanischen Kamerun – was ein starker Einfluss auf sein späteres Werk sein sollte. Corey nahm viele traditionelle Blues-Songs auf, liess aber auch Reggae, Soul, Rock und westafrikanische Musik in seinen Stil einfliessen – so entstand Corey’s einzigartiger Blues-Stil. Sein Album „Between Midnight and Day“ von 1995 ist ein Tribut an die Tradition des akustischen Blues. Spätere Aufnahmen wie „Greens From The Garden“ (1999), „Mississippi To Mali“ (2003) und „Daily Bread“ (2005) zeigen Corey’s Reifung vom Interpreten zum Songwriter auf. Einige seiner einfallsreichen Kompositionen zeichnen sich durch einen gewollte Eklektizismus aus, während andere Arbeiten den traditionellen Blues-Formeln wie mitreissender Gesang und urchiges Gitarrenspiel treu bleiben. Corey steht mit einem Fuss in der Tradition und mit dem anderen in zeitgenössischem Experimentiergeist. Corey spielte, tourte und machte Aufnahmen mit Top-Musikern wie BB King, Taj Mahal, Buddy Guy, Henry Butler, R.L. Burnside, John Jackson, Ali Farka Toure, der Dave Matthews Band, Tracy Chapman und vielen anderen. Weitere Alben von Corey sind „Fish Ain’t Bitin’“ (1996), „Vu-Du Menz“ mit Henry Butler (2000), „Downhome Sophisticate“ (2002), „Zion Crossroads“ (2007), „Blu Black“ (2009), „DC Blues“ (2010), „Father Sun-Mother Earth“ (2011), „Fulton Blues“ (2013), „True Blues“ mit Taj Mahal, Shemekia Copeland, Guy Davis, Alvin Hart und Phil Wiggins (2013). 2003 war Corey als Musiker und Sprecher im Film “Feel Like Going Home” von Martin Scorsese zu hören und zu sehen. Der Film zeigte die Entwicklung des Blues von Westafrika bis in die Südstaaten der USA auf. 2007 gewann Corey einen MacArthur Förderbeitrag von US$ 500'000.- – den sogenannten „Genius Award“ – der „John D. and Catherine T. MacArthur Foundation“. Dieser jährlich vergebene Förderbeitrag wird jeweils an Künstler aus verschiedenen Disziplinen vergeben, die durch besondere Kreativität, Originalität und Engagement bestechen. Corey wurde als „Künstler, der sich durch absichtlichen Eklektizismus auf einen abenteuerlichen Pfad begibt“ bezeichnet. Im selben Jahr erhielt Corey auch einen Ehrentitel als „Doctor Of Music“ am Bates College in Lewiston, Maine.

Konzerte

Di. 24. - Sa. 28. März 2015

1. Konzert 19:30 Uhr
(Türöffnung 19:00 Uhr)

2. Konzert 22:00 Uhr
(Türöffnung 21:30 Uhr)

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